Der 2. Bildungsweg

Abitur nachholen
auf dem 2. Bildungsweg

Eine ganze Reihe von Schülern beendet mit der mittleren Reife oder einem Hauptschulabschluss vorläufig die schulische Laufbahn. Wer sich im Beruf etabliert hat und seine Karrierechancen ausbauen will, entscheidet sich dazu, das Abitur nachzuholen.

Welcher Weg offensteht, entscheidet das Schulrecht des Bundeslands, und die sechzehn Länder regeln es unterschiedlich: Mecklenburg-Vorpommern kennt kein Kolleg, Bayern lässt die Externenprüfung ausdrücklich nicht am Abendgymnasium zu, Brandenburg verpflichtet Abendschüler zur Berufstätigkeit.

Wege zum Abitur
236 Schulen
einzeln belegt
142 davon
führen zum Abitur
6 Wege
zum Abschluss
16 Länder
je eigenes Schulrecht
Gute Gründe

Das Abitur öffnet Studium, Verbeamtung und den gehobenen Dienst

Die allgemeine Hochschulreife auf dem zweiten Bildungsweg ist derselbe Abschluss wie der am Tagesgymnasium. Im Zeugnis steht kein Zusatz, der den Weg dorthin kenntlich macht.

Bessere Karrierechancen

Mit dem Abitur öffnen sich Türen zu höheren Positionen und besseren Verdienstmöglichkeiten.

Hochschulzugang

Das Abitur ist die Voraussetzung für ein Studium an Universitäten und Fachhochschulen.

Persönliche Entwicklung

Beweisen Sie sich selbst, dass Sie mehr erreichen können, und gewinnen Sie an Selbstvertrauen.

Höhere Reife

Absolventen des zweiten Bildungswegs gelten als besonders motiviert und reif.

ILS, SGD und die Fernakademie prüfen in Hamburg oder in Hessen

Eine Fernschule vergibt kein Zeugnis. Wer so lernt, meldet sich am Ende zur staatlichen Externenprüfung, und zwar in dem Bundesland, in das der Anbieter führt. Das entscheidet über die Prüfungsgebühr, die je Land zwischen 0 und 400 Euro liegt.